S wie Spurenelemente
Ernährung,  Hundeabteilung

S wie Spurenelemente

Spurenelemente gehören zur Ernährung des Hundes genauso dazu, wie Vitamine oder andere Nährstoffe. Sie müssen nur in kleinsten Menge zugeführt werden und kommen auch nur in kleinsten Mengen im Körper vor. Trotzdem habe sie eine große Wirkung und müssen vor allem bei selbst erstellten Futterrationen beachtet werden.

Spurenelemente

Sie sind eine Untergruppe der Mineralstoffe. Diese werden eingeteilt in Makroelemente und Spurenelement und haben folgende Aufgaben:

  • Bestandteil von Hormonen, Vitaminen, Eiweißen und Enzymen
  • Sie sind zuständig für die Aufrechterhaltung von Flüssigkeiten in den Geweben und Gefäßen
  • Unterstützung der Reizübertragung der Nervenzellen
  • Helfen beim Bau von Körpersubstanzen
  • Werden bei der Blutgerinnung und zur Reproduktion benötigt

Dazu gehören:

  • Chrom
  • Kobalt
  • Eisen
  • Jod
  • Kupfer
  • Mangan
  • Molybdän
  • Selen
  • Silizium
  • Vanadium
  • Zink
  • Bor
  • Rubidium
  • Arsen
  • Zinn

Spurenelemente heißen so, weil sie nur in geringen Mengen im Körper vorkommen. Trotzdem sind sie wichtig und man sollte eine Über- und Unterversorgung vermeiden. Nicht alle dieser Elemente werden in der Hundeernährung erwähnt. Diejenigen, von denen man immer wieder hört und denen viel Beachtung geschenkt wird, sind Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Jod und Selen.

Vorkommen:

  1. Eisen kommt in den tierischen Komponenten vor. Vor allem in Muskelfleisch und Innereien. Besonders eisenhaltig ist rotes Fleisch. Eisenmangel sowie ein Überschuss kommen bei Hunden sehr selten vor.
  2. Kupfer ist in Nüssen und Innereien enthalten, auch einige Obstsorten enthalten Spuren davon. Bei einem sehr seltenen Kupfermangel kann es zu Verlusten der Haarpigmente kommen und der Hund ergraut zu schnell. Ein Überschuss wird in der Leber gespeichert und später über den Kot ausgeschieden.
  3. Zink kommt in roten Fleischsorten, wie Rind und Wild vor. Auch Fisch und Algen enthalten Zink. Ein Mangel kann Hautschädigungen und Schäden am Fell hervorrufen. Bei Welpen kann es zu Wachstumsstörungen führen.
  4. Mangan kommt in Weizenkeimen, Haselnüssen, Sojabohnen, Leber, Geflügel, Algen und Fisch vor. Ein Mangel an Mangan kann zu Wachstumsstörungen führen, sowie zu neurologischen Störungen.
  5. Jod kommt in Fisch und vor allem in Meeresalgen vor. Auch Leber und Rindfleisch enthält Jod. Ein Mangel sowie ein Überschuss kann die Schilddrüse beeinflussen, von daher ist die genaue Dosierung von Jod bei Barf-Rationen oder anderen selbst erstellten Portionen, zu beachten. Hier findet ihr einen kostenlosen Seealgen-Rechner.
  6. Selen kommt in verschiedenen Obst-. Fleisch- und Gemüsesorten vor. Die Paranuss hat einen hohen Anteil an Selen und wenn man die Barf-Ration etwas mit Selen anreichern will, sind Kokosflocken ein guter Lieferant. Ein Überschuss kommt kaum vor. Ein Mangel kann zu erhöhten Cholesterinwerten führen.

Hieran sieht man, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist und auch Hunde auf die Zufuhr von bedarfsdeckenden Werten angewiesen sind.

Spurenelemente

Habt ihr euch schon mal mit den Spurenelementen für eure Hunde beschäftigt? Solltet ihr nicht alles füttern können, weil es der Hund nicht mag oder verträgt (z. B. Innereien), dann gibt es hier eine Ergänzung für die Spurenelemente, die am häufigsten fehlen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Nicole

Hier geht es zum R wie Rohfütterung

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